Sattelberger fordert: Freiraummelder statt Angstmacherei

München, 13. April 2017. Thomas Sattelberger, FDP-Bundestagskandidat in München-Süd, übt scharfe Kritik am sogenannten Angstraum-Melder von Stadtrat Michael Kuffer (CSU): „Mit seinem Angstraum-Melder will mein Konkurrent um das Direktmandat in München-Süd angeblich für mehr Sicherheit in München sorgen. Das Gegenteil ist der Fall. Ein solcher Melder löst kein einziges Problem, sondern beleidigt vielmehr unsere Sicherheitskräfte, die tagtäglich den Kopf für uns hinhalten. Herr Kuffer greift damit keine Ängste auf, wie er behauptet, sondern er schürt sie. Ich will das Gegenteil tun.“ Thomas Sattelberger hat auf Facebook in dieser Woche die Seite „Freiraummelder“ eingerichtet mit folgender Aufforderung an die Münchner Bürger: „Schreibt mir, wo Ihr Euch besonders wohl und frei fühlt in München – und wo wir in München noch zu wenig Freiheit haben. Denn wir brauchen mehr Freiheit und nicht mehr Überwachung!“ Sattelbergers Freiraummelder erhält großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Binnen drei Tagen hat er bereits mehr als 200 Follower und wurde laut Facebook schon von mehr als 2000 Usern angeklickt. Sattelberger wirft Kuffer darüber hinaus vor, „sich scheinheilig auf Kosten der CSU zu profilieren“. In einem auf Facebook veröffentlichten offenen Brief fragt er Kuffer: „Schauen Sie sich doch einmal an, wer wann in Bayern Polizeistellen abgebaut hat und unter welcher Koalition sie massiv wieder aufgestockt wurden. Muss ich Sie wirklich darauf hinweisen?“ Dass es auch in München Orte gebe, die viele Bürgerinnen und Bürger meiden, sei zweifellos ein Problem, so Sattelberger weiter, „auch wenn München die sicherste Großstadt Deutschland ist. Dieses Problem mit Herz und Verstand zu lösen erfordert aber eine Politik ohne durchsichtige Angstmacherei. Dabei spreche ich mich übrigens für zusätzliche Polizeistellen aus, für gute Ausstattung von Sicherheitskräften, für den Einsatz neuer Technologie sowie für Videobeobachtung – aber nicht Videoüberwachung.


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