Freidemokraten informierten sich über den Forstenrieder Park

Mitglieder der FDP München Süd, darunter die Landtagskandidatinnen Julika Sandt und Sabrina Böcking, machten sich Ende August ein Bild über den Forstenrieder Park. Bezirkstagskandidat Richard Ladewig, der auch Mitglied im Münchner Bezirksausschuss 19 ist, hatte den Besuch organisiert. Nach einer überraschenden Begegnung mit jungen Wildschweinen ließen sich die Freidemokraten von Wilhelm Seerieder, Leiter der Bayerischen Staatsforsten Forstenried, zeigen, welchen Schaden Borkenkäfer anrichten. Ein Borkenkäferweibchen legt in seinem Leben bis zu 100.000 Eier. 10.000 Borkenkäfer können eine Fichte zerstören. Der Schaden, den sie ausschließlich an Fichten anrichten, ist größer, als der Schaden, der in den letzten Jahren durch die großen Stürme wie Niklas und Wiebke entstanden sind. Vor allem aufgrund der Trockenheit in den letzten Monaten finden die Borkenkäfer in den Fichten derzeit hervorragende Brutbedingungen. Auf großes Interesse stießen die Strategien zur Bekämpfung der Borkenkäfer im Forstenrieder Park. Befallene Bäume wurden gefällt und vor den Augen der FDP München Süd abtransportiert. Andere Baumsorten werden immer planvoll nachgepflanzt. Seerieder erklärte, im Forstenrieder Park verfolge man eine Vier-Bäume-Strategie, bei der neben dem Bestand an Fichten verstärkt Buchen, Douglasien, und Tannen gepflanzt werden. „Wir arbeiten zwar gewinnorientiert, uns geht es aber nicht um Gewinnmaximierung sondern darum, den Baumbestand für die Zukunft sichern“, resümmierte Seerieder. Das entspricht ganz den Vorstellungen der Freien Demokraten, die in ihrem Landtagswahlprogramm fordern, dass sich die bayerische Umweltpolitik an der Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme orientiert: „Dieser Themenbereich muss ein wichtiger Bestandteil des Artenschutzgesetzes werden.“


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